Erstkommunion

Kommunionkerzen Einkehrtag St. Anno (c) Sedlaczek

Das vielleicht sch├Ânste Zeichen von Gemeinschaft ist das gemeinsame Essen an einem Tisch. Kein Fest und keine Feier kommen ohne das Gastmahl aus. Bei der Feier der Eucharistie, der Messfeier, sitzen wir im wahrsten Sinn des Wortes mit Gott an einem Tisch. Wir feiern die Gemeinschaft untereinander und die Gemeinschaft mit Gott. Diese Feier geschieht - in aller Regel - "am ersten Tag der Woche", am Sonntag, der dadurch f├╝r Christen immer ein besonderer Tag sein wird.

Wenn Sie ihr Kind zur Erstkommunion anmelden und es darauf vorbereiten, dr├╝cken Sie in diesem Sinn aus: Ich m├Âchte, dass mein Kind Jesus begegnet, dass es in die Gemeinschaft mit ihm hineinw├Ąchst. Und ich m├Âchte, dass es lernt, aus dieser Gemeinschaft heraus sein Leben zu gestalten. Die Botschaft des Glaubens ist: Dein Leben kann gut gelingen, wenn Du es in der Gemeinschaft mit Jesus lebst.

In unserer Pfarrgemeinde werden immer im Fr├╝hjahr alle Kinder des entsprechenden Jahrganges  angeschrieben und zur Erstkommunionvorbereitung, die im Herbst beginnt und auf die Feier der ersten heiligen Kommunion im Folgejahr vorbereitet, eingeladen. Die Anmeldung erfolgt in pers├Ânlichen Gespr├Ąchen zu bestimmten Zeiten in den beiden Wochen vor den Sommerferien im Pastoralb├╝ro.

Sollten Sie keine Einladung erhalten, melden Sie sich bitte rechtzeitig (vor den Sommerferien) im Pastoralb├╝ro, von dort werden Ihnen die n├Âtigen Unterlagen zugeschickt.

Der Begriff „Kommunion“ kommt vom lateinischen Wort "communio" = "Gemeinschaft". Er hat sich als Begriff f├╝r das Sakrament der Eucharistie durchgesetzt. Eucharistie hei├čt eigentlich "Danksagung". Insofern feiern wir in diesem Sakrament unseren Dank f├╝r die Gemeinschaft – mit Gott und untereinander. Durch diese Haltung der Dankbarkeit dr├╝cken wir aus: alles, was wir haben und k├Ânnen, verdanken wir Gott. Wir d├╝rfen unser Leben als Geschenk annehmen.  Wir wissen um unsere Grenzen als Mensch. In den Texten der Bibel h├Âren wir immer wieder, wie Gott unserer Begrenztheit seine grenzenlose Liebe entgegenstellt. Das ist unser Grund zu feiern. Ganz schlicht wird dies deutlich in der Geste des Kommunionempfangs: den Leib Christi in der eucharistischen Brotgestalt, der Hostie, nehme ich mir nicht selber. Ich empfange ihn.

Wir glauben, dass ein Sakrament ein Zeichen f├╝r Gottes N├Ąhe ist. Konkret hei├čt das f├╝r die Eucharistie: In den Gaben von Brot und Wein ist Gott selbst anwesend. Wenn wir das Brot essen und den Wein trinken, erinnern wir uns an das Letzte Abendmahl. Jesus hat das Brot geteilt und den Wein gereicht mit den Worten „Tut dies zu meinem Ged├Ąchtnis“.  „Ged├Ąchtnis“ meint allerdings weit mehr als ein blo├čes „Erinnern“ an Jesus Christus und sein Handeln. Es hat zugleich auch eine zuk├╝nftige Dimension, insofern es die Erl├Âsung und Vollendung des Menschen zeichenhaft vorwegnimmt. Und als Christen glauben wir daran, dass Jesus im Sakrament der Eucharistie in ganz besonderer Weise auch im Hier und Jetzt gegenw├Ąrtig ist – und zwar unter den Gestalten von Brot und Wein. Wenn der Priester in der Messfeier die „Wandlungsworte“ spricht, vollzieht sich die geheimnisvolle Wandlung („Konsekration“) von Brot und Wein zu Leib und Blut Christi. Das gesamte Hochgebet aber hat sog. „konsekratorischen“ Charakter.

Diese „Wandlung“ soll aber auch an uns geschehen. So wie Brot und Wein den Leib Christi „real“, also wirklich gegenw├Ąrtig machen, so sollen wir Christen die Worte und Taten Christi gegenw├Ąrtig machen. Aus dem Mahl im Andenken an Jesus soll ein Handeln in seinem Sinn werden.

Die Eucharistiefeier ist die Mitte und der H├Âhepunkt des christlichen Glaubens. So dr├╝ckt es das Zweite Vatikanische Konzil aus. Von dieser Mitte ausgehend, soll die Botschaft Christi an die R├Ąnder getragen werden. Dazu sind wir als Christen aufgerufen: die Botschaft Christi wach zu halten, und in seinem Sinn zu handeln. Am Ende jeder Heiligen Messe wird es uns zugerufen: Geht!, Ihr seid gesandt in die Welt.

Ihr Kontakt zu uns

Kontaktperson f├╝r die Erstkommunion ist 

Diakon Dr. Marc Kerling
Telefon: 0173 5747473

Kirchengemeinde St. Servatius

M├╝hlenstra├če 6
53721 Siegburg

In Notf├Ąllen:
0152 54136030

├ľffnungszeiten:

Mo, Di, Mi         09:30 - 16:00 Uhr
Do                       09:30 - 18:00 Uhr
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