Firmwochenende mit Übernachtung in Kaldauen

30.03.25, 14:34
Judith Haneke
Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Im Rahmen der Firmvorbereitung wollten wir Katecheten und Katechetinnen mit den Jugendlichen ein Wochenende mit Übernachtung verbringen. Dazu trafen wir uns am 15. März um 10.00 Uhr im Kaldauer Pfarrheim.

Ich möchte im folgenden Artikel gar nicht so sehr auf die einzelnen Inhalte gehen, sondern vielmehr die Stimmung beschreiben.

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Freudig und angespannt erwartete das Katechetenteam, bestehend aus Andrea, Benjamin, Frieda, Heidi, Judith, Rosi und Susanne die 25 Jugendlichen, die sich für die Firmvorbereitung angemeldet haben.

Es ist seit vielen Jahren das erste Mal, dass wir ein Wochenende mit Übernachtung durchführen. Da stellen sich viele Fragen. Würde das Essen schmecken und ausreichend sein? Haben wir genug Programm oder tritt bald Langeweile ein? Wie gehen wir um mit der Handynutzung? Klappt das Schlafen im Pfarrsaal oder kommt keiner zur Ruhe?

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Auch die Jugendlichen werden sich viele Fragen gestellt haben:
Warum muss ich schon in aller Herrgottsfrühe in Kaldauen sein? Da schlafe ich normalerweise noch. Ich soll über meinen Glauben reden- kann ich das überhaupt? Und dann auch noch mit fremden Menschen! 
Hoffentlich sind die anderen nett! Hoffentlich wird es nicht langweilig!

In diesem Spannungsfeld trafen neugierige KatechetInnen nun auf unsichere Jugendliche.

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Wir begannen, mit einigen Spielen zum Auflockern und Kennenlernen. Dann teilten wir uns in drei Kleingruppen ein und begannen mit der ersten inhaltlichen Phase. Mit unterschiedlichen Methoden befassten wir uns mit unseren jeweiligen Gottesvorstellungen: Was bedeutet „Dreifaltigkeit“? Wie kann ich mir Gott vorstellen? Oder geht das überhaupt? Es heißt ja, „Du sollst dir kein Bild von Gott machen“. Wer war dieser Jesus von Nazareth? Und wer oder was ist überhaupt der Heilige Geist?

Wenn die Gespräche zäh wurden, lockerte ein Quiz oder ein Spiel die Stimmung wieder auf.

Firmwochenende4 (c) Susanne Coenen

In der zweiten Phase ging es um die Bibel. Was ist das für ein Buch? Das ist schon die falsche Frage, denn eigentlich sind es viele Bücher.

Hat die Bibel mir heute noch etwas zu sagen? Ja, denn ebenso wie unsere Firmlinge in eine neue, ungewohnte Situation geschickt wurden, wurde Abraham von Gott in ein unbekanntes Land geschickt.

Auch er wusste nicht, worauf er sich einließ. Aber das Versprechen Gottes, „Du sollst zum Segen werden für viele“, lässt erahnen, dass Gott es gut mit Abraham meinte.

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Dem Wesen Gottes nachspüren konnten die Teilnehmenden am spirituellen Abend in der Kirche. Dort gab es verschiedene Impulse zum Heiligen Geist. Es war schön, die Kirche einmal in einem anderen Licht sehen zu können. Für viele war dieser Abend der schönste Programmpunkt des Wochenendes, sagten sie bei der Reflexion.

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

Am Sonntag trafen wir uns noch einmal in den Kleingruppen, bevor wir die Heilige Messe um 11.00 Uhr mitfeierten. Einige Jungen haben sie mit vorbereitetet und fieberten nervös ihrem Anspiel zur Lesung entgegen. Ja, eben jener Lesung mit Abraham (Gen 12, 1- 4), der, auf Gott vertrauend, Gottes Ruf folgte und zum Segen wurde.

Firmwochenende (c) Susanne Coenen

So hoffen wir, dass unsere Firmlinge auf Gott vertrauen und darauf bauend sich am 3. Mai mit dem Heiligen Geist beschenken lassen, wenn in Kaldauen Weihbischof Ansgar Puff das Sakrament der Firmung spenden wird.

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