Zachäus war Zöllner in der Stadt Jericho. Er zog den Leuten den letzten Cent aus der Tasche, aber er fühlte sich dabei nicht immer glücklich.
Eines Tages kam Jesus in seine Stadt und Zachäus wollte ihn unbedingt sehen. Da das Gedränge um ihn aber groß und er so klein war, kletterte er auf einen hohen Baum. Jesus entdeckte ihn und rief ihm zu: "Komm vom Baum herunter!" Aufgeregt kletterte er herunter und ging zu Jesus, der ihn nach seinem Namen fragte. "So, so, du bist also der Zachäus? Von dir habe ich schon viele Dinge gehört." Zachäus befürchtete, dass Jesus ihm jetzt eine Standpauke halten würde. Aber Jesus reagierte ganz anders. "Heute will ich in deinem Haus zu Gast sein. Ich will mit dir essen und trinken, reden und fröhlich sein." Das konnte Zachäus nicht verstehen. Jesus bei ihm? Er war ganz aus dem Häuschen. Und weil er sich so freute, lud er ganz viele Menschen zu sich nach Hause ein. Und sie hatten einen tollen Abend gemeinsam. Jesus fragte ihn: "Sag mal, Zachäus, findest du es eigentlich gut, anderen Menschen immer das Geld abzunehmen und dadurch ganz einsam zu sein? Denk mal nach! Oder ist es nicht viel schöner mit vielen Menschen zusammen zu sein?"
Zachäus wurde es ganz warm ums Herz und er versprach sich zu ändern.
Jesus freute sich und legte seine Hand auf Zachäus Schulter: "Heute ist in deinem Haus etwas ganz Besonderes geschehen. Du hast dein Herz für Gott geöffnet und hast die Liebe kennen gelernt. Gott segne dich auf deinem weiteren Weg und gebe dir den Mut, offen auf andere zuzugehen und immer ein guter Gastgeber und Freund zu sein!"
Auf dem Weg nach Jerusalem folgten wieder viele Menschen Jesus. Ein Blinder saß am Wegrand. Bartimäus hatte oft von Jesus gehört, von seinen Wundern und seiner Güte. Die Gelähmten können wieder gehen, die Tauben hören, die Stummen reden und die Blinden sehen.
An diesem Tag hörte er die Stimme vieler Menschen, die vorbeigingen. Er hatte Angst, dass er Jesus nicht treffen würde. Also fing er aus Verzweiflung an zu schreien: „Jesus, Jesus, Jesus!“
Die Menschen um ihn herum sagte, er möge leise sein. Schrie er noch mehr: „Jesus, hilf mir!“
Jesus blieb stehen und rief ihn zu sich. “Was willst du von mir, fragte Jesus?“ Bartimäus antwortete: „Herr Jesus, öffne mir die Augen, damit ich sehen kann.“
„Öffne deine Augen und schau mich an“, sagte Jesus. Da konnte Bartimäus wieder sehen und folgte Jesus nach Jerusalem.
Wir singen gemeinsam das Lied: „Pass auf kleines Auge, was du siehst.“
Einmal war Jesus an einem See und erzählte den Menschen von Gott.
Viele, viele Menschen waren gekommen, um ihm zuzuhören. Nach einer Weile war Jesus müde und wollte sich ausruhen. Er sagte zu seinen Jüngern: „Kommt, lasst uns auf die andere Seite vom See fahren und uns dort ein wenig ausruhen.“ Also stiegen alle in ein Boot und fuhren auf den See.
Zuerst schaukelte das Boot nur gemütlich, alles war gut. Aber auf einmal kam Wind auf. Der fing an zu pusten. Und der Wind wurde immer stärker.
Und dann fing es auch noch an zu regnen. Das Schiff schaukelte nicht mehr leicht, sondern immer doller und doller, denn die Wellen wurden immer höher.
Die Jünger hatten auf einmal große Angst. Sie hatten Angst, dass sie untergehen würden, denn es kam auch immer mehr Wasser in ihr Boot.
Sie riefen nach Jesus um Hilfe. Aber wisst ihr, was Jesus tat? Er schlief die ganze Zeit seelenruhig hinten im Boot. Die Jünger schrien: „Jesus! Wir gehen alle unter! Hilf uns doch!!!“
Da stand Jesus auf und sagte zum Meer und dem Wind: „Seid still!“ Und wisst ihr, was dann passierte?
Sofort, als Jesus „Seid still!“ sagte, wurde das Meer ruhig, der Wind hörte auf und der Regen auch. Alles war auf einmal wieder still.
Und die Jünger waren total überrascht. So etwas hatten sie noch nie erlebt. Sie sagten: „Sogar der Wind und die Wellen hören auf Jesus!“
Jesus zeigte ihnen damit, dass er sogar Macht über die Natur hatte. Kein Mensch konnte das. Nur Gott. Also zeigte er damit ein weiteres Mal, dass er wirklich Gottes Sohn war.
Notruf für Krankensalbung:
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