Bei strahlendem Sonnenschein trudelten nach und nach die Helfer ein. Wir freuten uns über einige neue Gesichter, die von Bekannten über das Projekt gehört hatten und mal reinschnuppern wollten. Die Motivation ganz unterschiedlich: "Ich ziehe demnächst auf die Zange und habe dann keinen eigenen Garten mehr" oder "Meine Bekannte erzählt immer so begeistert vom Gemeinschaftsgarten, da wollte ich mir das mal ansehen".
Auch fünf Jugendliche waren heute dabei - sie hatten im Rahmen der Firmvorbereitung das Projekt "Mutig in der Klimakrise" ausgewählt und nach einem theoretischen Teil (Zukunftskunst in der sozial-ökologischen Transformation - Welche „Zukunftsfähigkeit“ willst du entwickeln?) waren sie heute 2 Stunden ganz praktisch am Aktionstag dabei.
Wie immer liefen die verschiedenen Projekte im Garten parallel. Das Staudenbeet wurde von Laub und abgestorbenem Gehölz befreit und im hinteren Teil der Rand zum Gras nochmal verbessert - ein Stück Sand und dann Steine zur Begrenzung.
Da sich der lange Schlauch des Beetes als zu pflegeintensiv herausgestellt hat, soll es zentrierter in Tropfenform umgestaltet werden. Dank einer privaten Gartenfräse wurde das Stück Boden schnell aufgelockert, in Handarbeit die Steine rausgesiebt und in zwei Wochen kann dann umgepflanzt werden.
Am meisten lohnt sich die Arbeit jedoch, wenn man dann auch was ernten kann. Und so wurde ein weiteres Bodenbeet vorbereitet (wo die Fräse doch schon mal da war). Neben Bohnen, Kartoffeln und Zwiebeln, die schon ausgesät waren, kamen u.a. noch Knoblauch und Gurkensamen in den Boden.
Die Boulebahn wurde vom Laub befreit und erhielt nochmal eine Lage feinen Splitt, der fachgerecht millimetergenau abgezogen und anschließend gut verdichtet wurde.
Muskelkraft war gefragt, um die bei Nachbarn zwischengelagerte Palette mit unzähligen Säcken Rindenmulch heranzuschaffen. Mit hilfe der Firmlinge waren sie schnell abgeladen. Im Vordergrund sieht man gut, dass die im Herbst gepflanzten Heckensträucher gut angegangen sind und ausschlagen.
Dann hieß es Sack für Sack aufreißen und ausschütten. Anschließend alles gut verteilen. Eigentlich wollten wir darauf Natursteine verlegen, die Spende wurde leider zurückgezogen. Wir sind zuversichtlich - es wird sich etwas anderes finden.
Besonders erfreulich: Im Insektenhotel haben sich die ersten Gäste eingefunden. Sie waren, nachdem wir noch das Vogelschutzgitter davor montiert hatten, auch nur kurz irritiert und fanden schnell den Weg zurück.
In zwei Wochen geht es weiter. Dann sind die beiden neuen Hochbeete da und müssen zusammengebaut werden, ein Teil der Stauden wird umgepflanzt und einiges an Baumschnitt muss weiter verarbeitet werden. 12. April ab 10 Uhr
Notruf für Krankensalbung:
0152-02697547
Das Pastoralbüro ist für den Publikumsverkehr geöffnet:
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Do 09:30 - 18:00 Uhr
Fr 09:30 - 12:00 Uhr